BioCon-1000Pro™

REPETITIVE PERIPHERE MAGNETSTIMULATION

eröffnet völlig neue Chancen für innovative Lösungen in der physikalischen Medizin:

  • SCHMERZTHERAPIE
  • MUSKELTRAINING
  • REHABILITATION

Das Funktionsprinzip der rPMS

Die Biocon-Technologie

basiert auf einem Magnet-Impuls-Verfahren. Getreu dem Faraday'schen Prinzip wird ein Magnetimpuls erzeugt, der von der Nervenendplatte an der schmerzenden Stelle aufgenommen und an das Zentralnervensystem weitergeleitet wird.

an dieser Stelle wird der Impuls verarbeitet und als Signal zurück in die angepeilte Muskulatur geführt, um dort eine Kontraktion auszulösen.

Von dort wird der Impuls in die Muskulatur der schmerzenden Stelle geleitet. Es kommt zu einer deutlich spürbaren Muskelkontraktion. Es folgt ein ständiger Wechsel zwischen Kontraktion und Entspannung.

Die Behandlung mit BioCon-1000Pro™ – rPMS – eröffnet Ihnen völlig neue Dimensionen einer nichtmedikamentösen sowie absolut schmerz- und nebenwirkungsfreien Therapie bei einer Vielzahl von Schmerzzuständen des Bewegungsapparates und muskulären Problemen Ihrer Patienten! Ein für Sie völlig neues Gerätekonzept!

Was ist rPMS ? (repetitive periphere Magnetstimulation)

Die rPMS ist eine innovative nicht invasive Stimulationsmethode. Hier handelt es sich um die Anwendung eines klassischen physikalischen Grundprinzips: nach dem Faradayschen Gesetz der magnetischen Induktion fließt ein Strom in einem leitfähigen Medium als Reaktion auf Veränderungen in einem Magnetfeld.

Dabei werden die motorischen und sensorischen Endaufzweigungen des gemischten Muskelnervs durch eine Folge von Magnetfeldimpulsen depolarisiert, was u.a. zu einer klinisch beobachtbaren Muskelkontraktion führt, wodurch Mechanorezeptoren aktiviert werden. Dies wiederum ruft einen adäquaten propriozetiven Zustrom zum ZNS als indirekte Folge der peripheren Stimulation hervor.

Die aus der Depolarisation resultierenden Impulse laufen sowohl in Richtung des Muskels, als auch in Richtung des ZNS. Der BioCon-1000Pro™ verwirklicht einige spezifische Konstruktionsmerkmale, die ein hoch fokusiertes Feld und ein sehr steiles Wechselgefälle an der führenden Feldkante erlauben, um einen optimalen physiologischen Stimulus des magnetischen Impulsfeldes zu realisieren. So entsteht ein besonders schnell pulsierendes Magnetfeld, das im Hinblick auf Frequenz und Stärke leicht einzustellen ist und ohne signifikante Abschwächung Luft, Haut, Fett und selbst Knochen passiert. Somit kann die rPMS aufgrund der guten Leitfähigkeit im Muskelgewebe eine hohe Tiefenwirksamkeit entfalten, da die Eindringtiefe des Magnetfeldes vom Ionenmilieu abhängig ist.

Abgrenzung zur TENS

Das elektrische Feld der transkutanen Elektrostimulation (TENS) hingegen wird, da es den kleinsten Widerstand wählt, durch den geringen Widerstand der Haut vom tiefer gelegenen Gewebe abgeschirmt. Darüber hinaus bietet die rPMS im Vergleich zur transkutanen Elektrostimulation den weiteren Vorteil, schmerzfrei zu sein. Es werden nämlich bei der rPMS praktisch nur dicke markhaltige Nervenfasern der Gruppen I und II depolarisiert.

Fasern der Gruppen III und IV sowie Nozizeptoren werden nur zu einem geringen Teil bzw. überhaupt nicht aktiviert. Durch die Positionierung und Ausrichtung der Stimulationsspule kann der zu stimulierende Muskel exakt angesteuert werden.

Indikationen und Applikationen

Die Anwendung in der Praxis ist denkbar einfach. Zur Schmerztherapie werden ca. 5 - 7 Sitzungen je ca. 20 Minuten erforderlich. In der Regel werden schon nach 2 bis 3 Anwendungen deutliche schmerztherapeutische Effekte erzielt. Die Patienten verspüren sofort ein angenehmes Gefühl und einen hohen Wellness-Faktor. Daher ist die Akzeptanz der Behandlung sehr hoch! Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen ferner, dass der Therapieeffekt je nach Indikation sehr lange anhält.

Aufgrund der optimalen Einstellungsmöglichkeiten sowohl in der Stärke als auch der Impulszahl (Hz) läßt sich eine große Eindringtiefe erreichen. Bei kurzen Impulsen wird eine Feldstärke von ca. 1 Tesla realisiert – deutlich geringer als etwa die einer Kernspintomographie. Die WHO hat statische Magnetfelder bis ca. 2 Tesla als unbedenklich erklärt.

Eine Reihe von Veröffentlichungen über durchgeführte Studien zeigen signifikante schmerzreduzierende Wirkungen z.B. nach Verletzungen und nach Degenerationen von Muskeln, Sehnen und Skelett. Darüber hinaus regt die Magnetstimulation das zentrale Nervensystem so an, dass Bewegungen, die durch den Schmerzzustand eingeschränkt waren, wieder durchgeführt werden können.